Februar 2010

Mittwoch 10. 02 | 19:00 Uhr Film „Lucio“ (Spanien 2007)
Sozialrebell, Geldfälscher, Bandit… Jahrzehntelang gilt jedem Akt der Revolte, der auf eine gerechtere Gesellschaftsordnung zielt, Lucio Urtibas Solidarität (unter anderem durch Ausweisfälschung, Verstecken von Untergrundkämpfern und illegale Geldbeschaffungsaktionen). Durch den Druck von Traveller Checks der Citibank im Wert von mehreren Millionen Dollar zwingt er sogar die damals mächtigste Bank der Welt in die Knie (die sich – obwohl Lucio verhaftet wurde – auf Verhandlungen einlassen muss). Sein Leben ist ein Spiegel der revolutionären Bewegungen Europas in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts und wird in diesem Dokumentarfilm beleuchtet.

Mittwoch 17. 02 | 19:00 Uhr Präsentation „Socialisme ou Barbarie: eine französische, revolutionäre Gruppe (1949-1965)“
Die Gruppe Socialisme ou Barbarie hat schon vor der Revolte des Pariser Mais 1968 die theoretischen Fragen formuliert, die dann den Verlauf und die Eskalation des Aufstandes wesentlich beeinflussten: Gibt’s für soziale Bewegungen keine Alternative zwischen dem Zerfall oder strengen Hierarchien? Wie können sich Militante organisieren, ohne in eine bürokratische Apparatur getrieben zu werden? Braucht es ein zentralisiertes Komitee, eine Avantgarde, eine Partei? Diese Broschüre bringt viele Diskussionen ans Licht, die unter anderem in der gegenwärtigen Bewegung der StudentInnen wieder in den Vordergrund gerückt sind.

Mittwoch 24. 02 | 19:00 Uhr Staatliche Repression überall
Ein grenzüberschreitender Blick auf Organisationsparagraphen, Anti-Terror Gesetze und die Kriminalisierung von politischem Aktivismus.
In Solidarität mit den §278a-Betroffenen – Gemeint sind wir alle!

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Dezember 2009

Mittwoch 09. 12 | 19:00 Uhr – Griechenland: die Dezemberrevolte geht weiter
Der Mord an einem 15-jährigen von einem Exekutivbeamten am 6. Dezember 2008 war der Anlass zur Revolte in Griechenland. Ein Jahr danach spitzt sich die Situation wieder zu.
Es werden 3 Kurzfilme von/über die Bewegung des letzten Winters gezeigt: „December Seeds“, „The potentiality of storming heaven“ und „December 2008 Thessaloniki“.

Mittwoch 16. 12 | 19:00 Uhr – Party, Punsch & ein bisschen Religionskritik
Der vorweihnachtliche Wahnsinn hat diese Stadt wie jedes Jahr schon wieder voll im Griff. Neben der kaum mehr ertragbaren Anzahl an Konsumparadiesen, hat auch der christliche Schwachsinn wieder seine Hochphase erreicht!
Doch um dem Ganzen zu entfliehen ist es nicht nötig, dass wir uns daheim verkriechen und die Vorhänge zuziehen – das käme uns gar nicht in den Sinn! An diesem Mittwoch wollen wir uns den Dezember wieder zurücknehmen und gemeinsam Feiern: Neben leckeren Heißgetränken gegen die Kälte werden wir euch auch mit ein paar Textausschnitten von anarchistischen Klassikern versorgen, die uns mit ihrem unverbesserlichen Hass auf die Religion vielleicht wieder etwas Motivation in dieser grausamen Zeit geben.
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NOVEMBER 2009

Montag, 9.11.2009, 19.30 Uhr

Filmveranstaltung im Gedenken an die Reichspogromnacht:

„Sobibor, 14. Oktober 1943, 16 Uhr“, Originalfassung mit deutschen
Untertiteln, ist ein Dokumentarfilm des französischen Filmemachers Claude
Lanzmann aus dem Jahr 2001.

Auf die Fragen von Claude Lanzmann antwortet Yehuda Lerner mit klaren und
einfachen Worten, zu seinem Schicksal als 16-jähriger Zwangsarbeiter im
Vernichtungslager Sobibor und seine dortige Teilnahme am Aufstand von
Sobibór unter der Führung von Alexander Petscherski am 14. Oktober
1943.

Mittwoch, 11.11.2009, 19.30 Uhr

Revolte im Iran

Es soll weniger eine theoretische Analyse, als vielmehr Eindrücke über
die Revolte im Iran vermittelt werden, aus einer beschränkten
Perspektive, wie ich sie bei Freund_innen in Teheran erlebt habe,

Alles im allen eine offenes Gespräch: Ergänzungen, Fragen, Kommentare,
Gedanken sind mehr als erwünscht…

Freitag 20.11.2009, 19.30 Uhr

Film: „Natasha“ von Ulli Gladik (2008, 84 min, Digi Beta, Bulgarisch mit
deutschen Untertiteln)
Natasha lebt in einer kleinen Stadt in der Nähe von Sofia/Bulgarien. Um
ihre Familie zu ernähren, fährt sie seit drei Jahren mehrmals jährlich
nach Österreich um zu betteln. Ulli Gladik, Kamerafrau und Regisseurin in
Personalunion, begleitete Natasha und ihre Familie im Zeitraum von fast
zwei Jahren. Der Film zeigt Natashas Alltag als Bettlerin in Österreich
und die Lebensumstände in ihrer Heimat.

http://www.natasha-der-film.at

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Juni

Mittwoch 10. 06 | 19:30 Hausprojekt-Infocafe
Aus den temporären Raumaneignungserfahrungen des letzten Jahres hat sich eine Gruppe gebildet mit dem Ziel längerfristig für die Schaffung eines Freiraums aktiv zu sein. Ein Freiraum, ebenso für kollektive Wohnformen, wie Werkstätten, Cafe und Projekträume. Wir haben uns über den Winter zeitgenommen um an gemeinsamen Grundsätzen als Vertrauensbasis zu arbeiten, sowie konzeptuelle Überlegungen was dort alles passieren kann und wie wir dort hinkommen. Wenn du mehr wissen magst, komm doch vorbei zum Plaudern bei Kaffee und Kuchen.

Mittwoch 24. 06 | 19:30 Syrien: Kulturtourismus als Staatsterrorismus?
Nicht lange ist es her, dass hier Menschen auf öffentlichen Plätzen gehängt wurden. Mit dem letzen der dreifaltigen Assads, begann der Tourismus zuzunehmen. Unterdrückung, Überwachung und die Ausbeutung der in Syrien lebenden Menschen werden nun unter einem anderen Vorwand weitergeführt. Das offiziell sozialistische Land hat sich nun auch ganz die Wege und Methoden des Kapitalismus in Form des „Kulturtourismus“ einverleibt. Der Zwang zum tourismuskonformem Auftreten ist der neuen Ansatz zur Verdrängung aller sich nicht den Gewalten des Staates beugen wollenden Menschen. Flüchtlinge werden in Ghettos gehalten ganze Wohnegegneden in den „traditionellen“ Teilen der Städte in kleine orientalische Disneylands umgebaut, die hier lebenden Menschen durch in die Höhe schießende Preise vertrieben. Ein kurzer Bericht.

Mittwoch 01. 07 | 19:30 Inputstatements und Diskussion zum Thema Tourismus und Postkoloniales Reisen
Geschäfts- und Kongresstourismus ist ein Produkt extremer gesellschaftlicher Ungleichheit: während die einen gezwungen lächelnd kochen, putzen, servieren, Taxi fahren, referieren und führen, nächtens beficken und tanzen, sind auf der anderen Seite die meist männlichen Kongressteilnehmer und Geschäftsreisenden, die zahlen und glauben sich in dieser Stadt alles leisten zu können. Auch der Pauschaltourismus auf den ausgetrampelten Wegen des Sight-Seeing bedient diese Ungleichheit: das ganze Jahr unten buckeln und sparen, damit man/frau wenige Tage auf der oberen Seite der Pyramide Urlaub machen kann.
Wir wollen auch darüber sprechen wie auch „alternatives“ Reisen in der Tradition des Kolonialismus steht. Auch wer nur mit Rucksack in die Ferne aufbricht trägt dazu bei rassistische Machtverhältnisse und Zuschreibungen zu reproduzieren – deshalb muss jede Reise in Länder der ‚dritten Welt‘ im Zeichen von Unterdrückung stehen.

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Mai

Mi. 06.05 | 19.30 Merry Crisis – von der Krise zum Kollaps?
Eine Basiseinführung zu den Ursachen der aktuellen Banken- und Finanzkrise sowie zu einigen Grundlagen der Kritik der politischen Ökonomie. Vortrag mit anschließender Fragerunde und Diskussion.

Mi. 27.05 | 19.30 Das kurze Leben einer Revolution
Die Machnovšcina war eine anarchistische BauerInnen- und PartisanenInnenbewegung, die während des russischen Bürgerkrieges aktiv war. Mit dem Ziel der Selbstbestimmung der BauerInnen und ArbeiterInnen versuchte sie in großen Teilen des Landes anarchistische Gesellschaftsstrukturen zu verwirklichen. Präsentation zur Machnovšcina und zum Anarchismus in Russland und der Ukraine 1917 bis 1922.

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April

Mi. 01.04. | 19:00 Infoveranstaltung zum Protest gegen Olympia 2010
Eine Veranstaltung zu anarchistischen Projekten und dem Widerstand gegen die Winterolympiaden in Vancouver in 2010. Diese wird auf anarchistische Initiativen gegen Landentwicklung, Tourismus und soziale Kontrolle fokussieren, so wie auf die Solidarität mit dem Kampf der indigenen Bevölkerung gegen die Kolonisierung. Weitere Infos auf:
http://bcanarchiststour.wordpress.com/

Mi. 15.04. | 18:00 Verschlüsselung muss Praxis werden
Welche technischen Möglichkeiten gibt es, Computerdaten vor Überwachung und fremden Zugriffen zu schützen? Mit praktischen Tipps und Tools zum mitnehmen und selber verschlüsseln. Auch eigene Rechner können mitgebracht werden!

Mi. 22.04. | 19:30 Geschlechternormen- Enstehung und (De)Konstruktion
Anhand eines Impuls-Referates soll einen Überblick über die geschichtliche Entwicklung der bestehenden Geschlechterrollen und -normen bieten. Anhand von Judith Butler und weitereren für dieses Themengebiet wichtigen TheoretikerInnen wird die entlang der Geschlechternorm organisierte Sozialisation und die damit einhergehenden gesellschaftlichen und persönlichen Grenzen (und deren Überschreitung) dargestellt. Gemeinsam wollen dann diskutieren und reflektieren, wie wir selbst uns innerhalb dieser Grenzen verhalten und wahrnehmen und inwieweit wir diese „Normen“ selbst reproduzieren bzw. durchbrechen wollen.

Mi. 29.04. | 19:30 Film „Antifascist Attitude“ (Russland)
Der Antifaschismus der AnarchistInnen ist keine parlamentarismustragende Ideologie, sondern Ausdruck unserer Feindschaft gegenüber Herrschaft, Staat und Nation. Dazu wird er zunehmend und überall in Europa zu einer praktischen Notwendigkeit zur Selbstverteidigung. Diese aus der antifa-Szene stammende Dokumentation über Antifaschismus in Russland gibt einen Einblick in die aktuelle Lage und lässt verschiedene AntifaschistInnen, AnarchistInnen und linke AktivistInnen zu Wort kommen.

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März

Themenschwerpunkt im März: Ü B E R W A C H U N G

4.3.09
ab 19.00 Uhr VORTRAG UND FILM zu Copyright und Internet-Piraterie
Gegen das Filesharing-Portal „The Pirate Bay“ läuft derzeit wieder ein Prozess. Hintergründe zur Piraterie-Bewegung und anschließend der Film „Steal this Film 1″.

11.3.09
ab 19.00 Uhr FILM ABEND zu Überwachung und Datenschutz
„Auf Nummer sicher?“ (2007) zeigt in einer Mischung aus Spiel- und Dokumentarfilm die extremen Auswirkungen der aktuellen politischen Entwicklungen in Bezug auf Datenschutz und Überwachung.

18.3.09
ab 19.30 Uhr, DISKUSSIONSVERANSTALTUNG: Gegen Überwachung
Mit Impulsreferaten zur Systematik von Überwachung: Bentham´s Panopticon und Goffman´s Asyle oder: Ein Leben im Ausnahmezustand.

25.3.09
ab 19.00 Uhr Verschlüsselung muss PRAXIS werden
Welche Mittel werden heute zur Überwachung angewendet? Welche (u.a. technischen) Möglichkeiten gibt es sich vor Überwachung zu schützen? Mit praktischen Tipps und Tools zum mitnehmen und selber verschlüsseln.

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FEBRUAR

BAHÖ im Februar

Mi.04.02.
Briefe schreiben an Gefangene
An diesem Tag wollen wir gemeinsam an Genossen und Genossinnen in Haft schreiben und uns über Repression und wie diese auf uns wirkt unterhalten.
Briefpapier, Schreibmaschine, Adressen und Briefmarken sind da. Über schöne Postkarten und Bilder freuen sich Gefangene vielleicht auch, also mitbringen was gefällt.

Offen ab 16Uhr, für Kaffee, Tee und Kuchen ist gesorgt!

Mi. 11.02.

Infokaffee, lesen, plaudern, schlemmen. Diesmal ohne Programm.
Ab 16Uhr offen.

Mi. 18.02.

Infokaffee ab 16Uhr, und ab 19Uhr30
Antiopernball-Film und Abend! EAT THE RICH!
(Opernball ist am 19.02.)

Mi. 25.02.
Überraschungsfilm
Infokaffee ab 16Uhr, um 20Uhr Überraschungsspezialfilmchen!

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JÄNNER:

14.01.: GEORGE JACKSON ABEND
Am 21.August 1971 wurde George Jackson bei einem angeblichen Fluchtversuch aus dem St. Quentin State Prison erschossen.

Er war Mitglied der Black Panther Party, Literat, Militanter und Rebell gegen das Strafvollzugssystem, dass Jahre lang versuchte ihn zu unterwerfen und mundtot zu machen, und dem dies nur durch Mord gelang.
Nachdem er durch einen Raubüberfall mit 18 zu „one year to life“ verurteilt wurde, verließ er nicht mehr das Gefängnis da er sich Aufgrund seiner Weigerung sich zu unterwerfen und anzupassen zum Feind der Behörden machte und seine Enthaftung immer verschoben wurde. Er war nicht nur politisch sehr aktiv und versuchte andere Gefangene zu organisieren, sondern war auch durch seine Veröffentlichungen „Blood in my Eyes“ und „Soledad Brother“ die beide Bestseller wurden sehr bekannt geworden und ein Sprachrohr für eine immer größer werdende Häftlingsbewegung. Sein 17 jähriger Bruder Jonathan starb beim Versuch ihn zu befreien, knapp vor dem Prozess gegen ihn und zwei weitere Gefangene wegen Mordes an einem Wärter.

Diesen Abend wollen wir diesem außergewöhnlichen Revolutionär und Menschen und seiner Geschichte widmen.

AB 19UHR mit der Radio Sendung PRISONS ON FIRE, in der ZeitzeugInnen über George Jackson, den Kampf in den Gefängnissen und den Attica Prison Aufstand. (in Englischer Sprache)
Und AB 20UHR den Spielfilm BLACK AUGUST von 2007 über George Jackson und seinen Kampf im Häfn.

21.01: ABC- Wien
Was ist das Anarchist Black Cross? Wogegen bzw. wofür arbeiten Anarchist Black Cross Gruppen? Wie kann Gefangenenunterstützung bzw. Antiknastarbeit aus anarchistischer Perspektive aussehen? Vortrag und Diskussion zu Knast, Antiknast, Möglichkeiten und Perspektiven von Unterstützungsarbeit.

28.01:
*Anarchie heißt eine Welt ohne Gefängnisse*
AnarchistInnen kämpfen für eine Gesellschaft ohne Gefängnisse,Strafvollzug und Polizei, wo die sozialen Ursachen des Verbrechens beseitigt werden, und die verbleibenden zwischenmenschlichen Konflikte als solche erkannt und bewältigt werden. Impulsreferat zur anarchistischen Gefängniskritik, um eine Diskussion über die verschiedensten (theoretischen und praktischen) Aspekte unseres Kampfes gegen das Gefängnissystem anzuregen.

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DEZEMBER:
3.12, 19:30 Schmutziger Krieg in Kolumbien

10.12 , 19:00 Geschichte(n) von unten
Der Umgang mit der Vergangenheit war und ist ein umkämpftes Gebiet. Bis heute ist die Geschichtsschreibung und – vermittlung ein wichtiges Mittel zur Festigung von Macht. Während in Österreich ständiger Geschichtsrevisionismus betrieben wird, wollen wir uns an diesem Abend darüber auseinandersetzen wie es möglich ist gemeinsam revolutionäre Geschichte wiederzuentdecken und nutzbar zu machen. Zunächst für uns, dann für andere. Der Abend ist als Workshop konzipiert, es sollen verschiedene Ansätze vorgestellt und diskutiert werden und vielleicht finden sich Menschen zusammen die an einer einmaligen oder dauerhaften Geschichte(n) Bearbeitung und Vermittlung interessiert sind.

17.12.08, 19.30 die Jenischen
Die Jenischen sind eine Jahrhunderte alte Subkultur und sprachliche Identität von nicht-seßhaften, also in Kutschen und Bauwägen fahrenden
Menschen mit einem Zeit- und Lebensryhthmus, der mit der kapitalistischen Gesellschaft nie vereinbar war. Nach den Plänen der Nazis hätte der
Holocaust das Ende der Geschichte der Jenischen werden sollen. Input und Debatte mit Ernst Walter Fernar

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NOVEMBER:
05.11. 19:30 | Wem gehört die Stadt? Einige Geschichten zur Gewista

2003 privatisierte die Gemeinde Wien ohne zwingenden Grund die GEWISTA. Nun steht sie im Eigentum der Familie Decaux, die weltweit zweitgrößten Außenwerbungsunternehmer aus Frankreich. Seither wird Wien immer dichter mit einem Netz aus Leuchtständern, Rollautomaten und Halbschalen überzogen. Die Sadt Wien schließt sich mit der Firma Gewista zusammen und sie versuchen gemeinsam, jedliche Meinugsäußerung mittels Plakaten im öffentl. Raum zu kriminalisiseren und somit die Gewista als Monopol herauszuheben. Es geht hier ganz klar um wirtschaftliche Interessen, die über die Freiheit des/r Einzelnen gestellt werden.
WildplakatiererInnen sind die GegenspielerInnen des Monopolisten Gewista im Wachstumsmarkt Werbung und Bedürfnisproduktion. Aggressiv, Prekarisiert und ohne staatliche Regulation sind sie die Avantgarde der Privatisierung des öffentlichen Raumes. Ein Erfahrungsbericht zu Arbeitsbedingungen und sozialer Realität im Dschungel der Großstadt. Anschl. Debatte

12.11. 19:30 | Filmabend – Babel

Irgendwo im Hinterland von Marokko fällt ein Schuss, abgefeuert von einem jungen Ziegenhirten. Er hatte nichts Böses im Sinn, löst damit aber dennoch eine Kette tragischer Verstrickungen aus, die um den halben Erdball führen wird. Alejandro González Iñárritus „Babel“ besteht aus vier parallel ablaufenden und ineinandergreifenden Geschichten, die aus zwei Perspektiven Phänomene wie Tourismus, Grenzregime und internationale Beziehungen analysieren: ein Blick aus dem globalen Süden trifft auf die Lebensrealität von Menschen in Japan und USA.
Der Regisseur zeichnet auch für Arbeiten wie „Amores Perros“ und „21gramm“ verantwortlich.
USA 2006, ca. 144min, deutsch, mit Brat Pitt, Cate Blanchett, Said Tarchani u.a.

19.11. 18:00 | Kaffeekranzvernisage.mit.phorm

18:00 Begrüßung durch Fischer Heinzi…
18:10 Kreativer Aktionismus anhand des Beispiels der “YES MAN” (FILM)
zwischen 20:00 und 21:00 Eröffnung bzw Präsentation der Ausstellung Bgm. Michal Häupl

Vernisage des .phormkollektivs mit tollen (!!!) GIMMICKS für euch alle zum mitnachhausenehmen und selbermachen. Komm auf ein gemütliches Kaffeetscherl ins BAHÖ Magasin und sei gespannt auf diverse hübsche Medienbeiträge!
MIT INTERAKTION. (WOW! SUPER!!) … und – SPAß für alle! KLICK HIER ….für flyaflya!!!!!

26.11. 19:30 | Wien darf (nicht) Athen werden.

Vortrag und Diskussion über die Studierendenproteste gegen die Hochschulreform in Griechenland.
Über zwei Jahre lang kämpften Studierende gegen die Umstrukturierung der Universitäten im Zuge des Bologna Prozesses. Trotz der Intensität der Proteste (Zeitweise über 200 besetzte Institutsgebäude, wöchentliche Demos etc.) wurden die Reformen durchgeführt.
Was sind Gründe für die Ineffizienz und Erfahrungen aus der Protestbewegung?